Das Problem mit den meisten LinkedIn-Leads
LinkedIn verkauft Leads. Der Campaign Manager zeigt euch die Kosten pro Lead, und die sehen nach ein paar Wochen meistens gut aus. Der Vertrieb sieht das anders: Viele Kontakte melden sich nie zurück, wissen nicht mehr, was sie heruntergeladen haben, oder passen nicht ins Profil.
Deshalb arbeite ich mit einer anderen Kennzahl. Mich interessiert der Preis pro qualifiziertem Lead, also pro Kontakt, den euer Vertrieb als echte Chance einstuft. Die Kampagne mit dem billigsten Lead ist dabei oft die schlechteste.
Damit das funktioniert, muss die Rückmeldung aus dem CRM ins Reporting. Das ist kein Großprojekt. Eine monatliche Liste reicht für den Anfang.
Agentur-Erfahrung, aber ihr arbeitet direkt mit mir
Ich habe viereinhalb Jahre auf Agenturseite gearbeitet und dort B2B-Konten für Software und Payment betreut, teilweise über mehr als zehn Märkte. Auf der PCon in Wien und der MindCon habe ich über B2B-Leadgenerierung gesprochen.
Heute läuft Berker.Digital als angemeldete Werbeagentur mit genau einer Person. Kein Account Management, keine Übergabe an Juniors. Wer euch im Erstgespräch zuhört, baut auch die Kampagnen und sitzt im Termin mit eurem Vertrieb.
Was ich für LinkedIn Lead Generation übernehme
Zielgruppen
Nach Position, Seniorität, Branche, Unternehmensgröße und Firmenlisten. Lieber kleiner und genauer, als Budget an Studierende und Recruiter zu verlieren.
Angebot und Botschaft
Was bekommt jemand, der das Formular ausfüllt? Ein Whitepaper, eine Demo, eine Analyse? Das Angebot entscheidet mehr über die Leadqualität als jedes Targeting.
Formate
Sponsored Content als Bild, Video, Karussell oder Dokument, Thought Leader Ads über eure Geschäftsführung, Conversation Ads. Je nach Phase im Kaufprozess.
Lead Gen Forms
Mit Qualifizierungsfragen, die schwache Kontakte schon vor dem Absenden aussortieren.
Retargeting
Wer ein Video zur Hälfte gesehen oder ein Dokument geöffnet hat, bekommt den nächsten Schritt angeboten. So entsteht ein Funnel statt einzelner Kampagnen.
Messung
Insight Tag, Conversions API und die Rückmeldung aus dem CRM. Ich schreibe das Konzept und prüfe die Umsetzung, eingebaut wird von eurer Entwicklung.
Was ich in Woche eins prüfe
- 01Tracking: Welche Conversion zählt, kommen Leads sauber im CRM an, sind Testeinträge und interne Zugriffe ausgeschlossen?
- 02Budget und Ergebnisse: Wohin fließt das Geld, und welche Kampagnen bringen Termine statt nur Leads?
- 03Zielgruppen: Wie groß sind sie, wie stark überschneiden sie sich, und ist die Audience Expansion versehentlich aktiv?
- 04Angebot und Creatives: Welche Botschaft läuft, wie alt sind die Anzeigen, und wie hoch ist die Frequenz?
Danach bekommt ihr eine schriftliche Einschätzung mit Prioritäten. Ob ihr damit selbst weiterarbeitet oder mit mir, entscheidet ihr.
Ergebnisse aus B2B-Konten
Leads kamen nur über Google und Bing, das Wachstum flachte ab. Ich habe Meta und LinkedIn als neue Kanäle aufgebaut, die Search-Kampagnen neu strukturiert und alles auf Sales Qualified Leads gemessen. Ergebnis im ersten Halbjahr: +78% Leads und +149% SQLs über vier Kanäle.
Aus einer einzelnen Pilotkampagne wurde ein Paid-Social-Programm über mehr als zehn Märkte. Ergebnis: +122% Onboardings im Jahresvergleich bei günstigeren Leads. Die Case Study ist im Fachmagazin marke41 erschienen.
Neuaufbau der Meta-Kampagnen mit systematischen Tests von Zielgruppen, Geboten und Creatives. Die Leadkosten sanken um 40%, die Zahl der Leads hat sich verdoppelt.
Für wen das passt
Für B2B-Unternehmen mit erklärungsbedürftigem Angebot und einem Auftragswert, bei dem sich ein Klickpreis von mehreren Euro rechnet. Typisch sind Software, Beratung, Industrie, Finanzdienstleistungen und Personaldienstleister.
ABER: Wenn euer Vertrieb keine Kapazität hat, Leads innerhalb von ein, zwei Tagen nachzufassen, verpufft ein großer Teil des Budgets. Das sage ich lieber vorher als nach drei Monaten.
Ablauf und Preislogik
- 01Erstgespräch: Zielgruppe, Vertriebsprozess, aktuelle Zahlen.
- 02Woche eins: Audit von Konto, Tracking und Angebot.
- 03Ab Woche zwei: Umsetzung mit einer klaren Lernfrage pro Kampagne.
- 04Monatlich: Reporting bis zum qualifizierten Lead, abgestimmt mit eurem Vertrieb.
Abgerechnet wird nach Aufwand als Retainer oder nach Stunden, nicht als Prozentsatz vom Mediabudget. Keine Mindestlaufzeit, ein Monat Kündigungsfrist. Das Werbekonto bleibt eures.
Wie ein LinkedIn-Funnel bei mir aufgebaut ist
- 01Erste Stufe: kurze Videos, Dokumente oder Thought Leader Ads, die ein Problem der Zielgruppe benennen. Ziel ist Aufmerksamkeit bei den richtigen Personen, gemessen an Videoaufrufen und Interaktionen.
- 02Zweite Stufe: Wer sich die Inhalte angesehen hat, bekommt ein konkretes Angebot, zum Beispiel eine Analyse, einen Leitfaden oder ein Webinar. Hier entstehen die Leads.
- 03Dritte Stufe: Wer Interesse gezeigt, aber nicht angefragt hat, sieht Fallbeispiele und eine direkte Einladung zum Gespräch.
- 04Parallel: Firmenlisten aus dem Vertrieb, damit die wichtigsten Zielkunden alle Stufen gezielt sehen.
Nicht jedes Konto braucht alle Stufen. Bei kleinen Budgets starte ich mit der zweiten Stufe und einer sehr genauen Zielgruppe. Der Rest kommt dazu, sobald klar ist, welches Angebot zieht.
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